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Kulturfusion in Goa

Es gibt sie noch immer: die kleinen Hippieflohmärkte entlang den paradiesischen Strandabschnitten und die mit stampfender Trancemusik erfüllten Vollmondnächte in tropischer Umgebung. Das ist Goa, wie wir es kennen - und tatsächlich gehören diese Phänomene der späten 1960er und der 1990er Jahre zu dem facettenreichen kulturellen Schatz des kleinsten indischen Bundesstaates dazu. Doch wo fast ein halbes Jahrhundert lang die portugiesische Kolonialmacht herrschte, verschmolzen verschiedenste religiöse, sprachliche oder auch architektonische Ingredienzien zu dem, was das eigentliche Goa ausmacht: "Shamana" - das Wort für Balance in Sanskrit, der heiligen indischen Sprache.

Land der Sehnsucht:

Die Kolonialherren suchten Reichtum, die Aussteiger wandelten auf den Pfaden der Erleuchtung; immer wieder führten Träume und Wünsche die Menschen nach Goa. Zwischen goldenen Stränden und den von tropischen Wäldern bestandenen Gebirgszügen im Inland lässt sich auch heute noch spirituelle Balance erlangen, zum Beispiel beim Wandern in der vielfältigen Natur zwischen Lianen und Orchideen und im nicht seltenen Kontakt zu den von Hindus als heilig erachteten Hanuman-Languren. Materieller Erfolg liegt riechbar in den wundervollen Gewürzanbaugebieten, die gerne besichtigt werden können. Sinnbild für die kulturelle Ausgewogenheit ist Velha Goa, wo sich betende Inderinnen in langen Saris vor der heiligen Mutter Maria in der Kathedrale St. Cajetan hinknien.

Körperliche und kulturelle Balance:

Das "Grand Hyatt Goa" am Bambolin Beach ist ein bezauberndes Resort inmitten der Farbenpracht eines riesigen tropischen Gartens. Die Geschichte der Region spiegelt sich in dem eleganten indo-portugiesischen Palast aus dem 17. Jahrhundert. Der hauseigene "Shamana Spa" ist ein einzigartiger Ort der Entspannung und des Wohlfühlens, wo Wellness-Behandlungen verschiedenster kultureller Herkunft angeboten werden. Mit Geist und Körper im Gleichgewicht lässt sich gut die aus vielfältigen Einflüssen bestehende regionale Küche geniessen - im gehobenen hoteileigenen Restaurant oder bei einem Ausflug ins nahe Panaji, einer Stadt mit besonders reichem architektonischem Erbe aus der Kolonialzeit.

Veröffentlicht am:24. Oktober 2016